Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „Pronto“ zwischen

Steven Pechtl, Drosselweg 11, 75175 Pforzheim, Baden-Württemberg, Deutschland
E-Mail: kontakt@pronto.ai

(nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden. Pronto richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wird.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen

Der Anbieter stellt dem Kunden Pronto als webbasierte Anwendung zur Verfügung. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere:

  • KI-gestützte Qualifizierung eingehender E-Mail-Anfragen (Lead-Qualifizierung),
  • automatisierte Antworten und Follow-ups über das verbundene E-Mail-Konto,
  • CRM-Funktionen, Pipeline, Aufgaben und Postfach,
  • Automatisierungen inklusive Anbindung an Drittsysteme (z. B. Gmail, IMAP, CRM),
  • Benutzer- und Mitarbeiterverwaltung für Business-Konten.

Die Software wird ausschließlich zur Nutzung über das Internet überlassen; ein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes besteht nicht. Der Anbieter ist berechtigt, die Leistungen weiterzuentwickeln und anzupassen, solange der vertraglich geschuldete Kernnutzen erhalten bleibt.

§ 3 Vertragsschluss, Registrierung und Testphase

Der Vertrag kommt mit Abschluss des Registrierungs- und Bestellvorgangs sowie der Bestätigung durch den Anbieter zustande. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen und Zugangsdaten geheim zu halten.

Neukunden können Pronto 14 Tage kostenlos testen. Wird der Vertrag nicht vor Ablauf der Testphase gekündigt, geht das Abonnement in ein kostenpflichtiges Monatsabonnement über.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

  • Pronto Solo: 349 € pro Monat inklusive fünf aktiver Automatisierungen.
  • Pronto Business: 999 € pro Monat für Teamkonten.
  • Jede zusätzliche Automatisierung: 50 € pro Monat.
  • Jeder zusätzliche Mitarbeiterplatz im Business-Konto: 150 € pro Monat.

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Buchungen zusätzlicher Automatisierungen oder Plätze werden anteilig für den laufenden Abrechnungszeitraum berechnet. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang nach vorheriger Ankündigung zu sperren.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung ist über die Abrechnungsverwaltung im Kundenkonto oder per E-Mail möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Nach Vertragsende werden die Kundendaten für 30 Tage zur Abholung bereitgehalten und anschließend gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 6 Verfügbarkeit und Support

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel an, gemessen am Übergabepunkt zum Internet. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Ausfälle, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, insbesondere Störungen bei Drittanbietern (z. B. Google, Stripe, OpenAI, Hosting- und Datenbankanbieter).

Support erfolgt per E-Mail an kontakt@pronto.ai an Werktagen.

§ 7 Pflichten und Verantwortung des Kunden

Der Kunde ist für die von ihm eingestellten Inhalte, verarbeiteten Kontaktdaten und versendeten Nachrichten allein verantwortlich. Er sichert zu, insbesondere die Vorgaben des UWG (Einwilligung bei Werbe-E-Mails), der DSGVO sowie das Telemedien- und Wettbewerbsrecht einzuhalten.

Untersagt ist insbesondere:

  • der Versand unzulässiger Werbung oder von Spam,
  • die Verarbeitung rechtswidrig erlangter Kontaktdaten,
  • die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte,
  • Handlungen, die die Systemsicherheit oder Verfügbarkeit beeinträchtigen.

Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer vertragswidrigen oder rechtswidrigen Nutzung durch den Kunden beruhen.

§ 8 KI-generierte Inhalte

Pronto nutzt Sprachmodelle zur Klassifizierung und Erstellung von Antworttexten. KI-Ergebnisse können fehlerhaft oder unvollständig sein. Der Kunde ist verpflichtet, automatisiert erzeugte Inhalte in geeigneter Weise zu kontrollieren; eine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit oder rechtliche Zulässigkeit einzelner KI-Antworten wird nicht übernommen.

§ 9 Nutzungsrechte

Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur bestimmungsgemäßen Nutzung von Pronto. Alle Rechte an Software, Design, Marken und Dokumentation verbleiben beim Anbieter. Die Daten des Kunden bleiben dessen Eigentum.

§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, geschieht dies auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Art. 28 DSGVO, der auf Anfrage per E-Mail geschlossen wird. Einzelheiten zur Verarbeitung enthält die Datenschutzerklärung.

§ 11 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten gezahlten Entgelte.

Die Haftung für Datenverlust ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.

§ 12 Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von sechs Wochen in Textform ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen wird in der Ankündigung hingewiesen.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit zulässig – Pforzheim. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.